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Charakteristik:

Name: DIDU

Lage: Didu, Illubabor, Ethiopia

Anbaufläche: ca. 60 ha

Anbauhöhe: 1.800 – 1.900 m.ü.N.

Varietät: Illubabor Didu Naturkaffee

Regenzeit: Juni – Oktober 

Erntezeit: November – März 

Erntemethode: ausschließlich von Hand (selective picking)

Aufbereitung: luftgetrocknet, ungewaschen

Besonderheit: sortenrein 

Aroma: Citrus, Mandarine

Geschmack: Jasmin, Brombeere 

Körper: leichter Körperanteil, saubere Tasse Säure: sehr dezente Säure

Vor Ort verantwortlich für diese Rarität: Kebede Debessa Mena

Der Ortsteil Garbadima in Didu, in der Region Illubabor, liegt am Rand des äthiopischen Regenwaldes auf ca. 1.700 – 2.000 Meter ü.N..

Die Kaffeepflanze ist seit Urzeiten Bestandteil dieses Regenwaldes und wächst hier in meterhohen Kaffeebäumen als wilde Pflanze.

Aus diesen Wäldern stammt und hier wächst in seinem ursprünglichen Umfeld der urwüchsige Waldkaffee, der

Illubabor DIDU-NatUR-KAFFEE.

Dieser Kaffee trägt seinen eigenen Sortennamen –

er hat seine eigene Varietät.

Die Geschichte

Didu, ein Dorf am Rande des äthiopischen Urwaldes, im Südwesten von Illubabor, ca. 1.800 m ü.N.. Der Fahrweg endet hier. Zu Fuß geht es in den Busch, dorthin, wo der äthiopische Ur-Kaffee wild wächst. Alle Coffea-Arabica-Sträucher dieser Erde finden ihren Ursprung in den Wäldern Äthiopiens, die nur 3% des Landes bedecken.

Im Ur-Kaffeewald verbrachte Kebede Debessa Mena seine Kindheit und Jugend. Nach Studium und Familiengründung in Deutschland kehrte er zurück auf das Land seiner Väter –  als spezialisierter Kaffeebauer – gewillt, die Ur-Kaffeepflanze in ihrem natürlichen Umfeld zu erhalten und die Traditionen rund um den Kaffee zu pflegen.

Die Kaffee-Zeremonie ist dabei nur eine davon, wenngleich die bekannteste. Als Genussmittel verwertet   werden auch die Blätter oder die jungen grünen Kirschen der Ur-Kaffee-Pflanze. Überliefert ist auch deren medizinische Wirkung.

Anders als in den hoch kultivierten Kaffeeplantagen stehen in Didu die Kaffeestauden im Schatten alter und mächtiger Urwaldbäume. Diese bewahren die Kaffeepflanzen nicht nur vor zu viel Sonne, sondern auch den Boden vor dem Austrocknen. 

In einem Wald voller Insekten, Vögel und anderer Kleintiere gedeihen die Kaffeepflanzen in ihrem natürlichen Umfeld. „Unkraut‘ wird mit der Machete und nicht mit Giften bekämpft. Dadurch wird die Vegetation weitestgehend erhalten, die Fauna und der Boden geschützt sowie der Bodenerosion entgegengewirkt.

DIDU-NatUR-KAFFEE ist eine Rarität von feinster Qualität und steht nur in begrenzter Menge zur Verfügung.

Vom Verzicht auf Giftstoffe profitieren auch die Helfer, die bei ihrer Arbeit keinen gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt sind. 

 Zwar arbeitsintensiv und weniger ertragreich ist der DIDU-NatUR-KAFFEE – dafür aber ist er einzigartig. Einzigartig in Dichte, Aroma und Geschmack.  Dies ist all der Mühe wert.