Lampocoy, Guatemala

 

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Lampocoy
Umweltverträglich, direkt gehandelt, transparent, sozialverträglich & fair
Lampocoy grand cru – ein Gourmet-Kaffee der Spitzenklasse

Ursprungsland: Guatemala
Anbauregion: Nuevo Oriente
Lage: Lampocoy
GPS: N 14.56.33,3 W 89.20.21,5
Varietät: catimor, catuai, bourbon, caturra
Anbauhöhe: 1.100 – 1.500 m
Ernte: handverlesen
Prozess: nasse Aufbereitung
in der Sonne getrocknet
direkt vermarktet & sozialverträglich
fair gehandelt & umweltfreundlich

Aufbereitung: nass
Geschmack: sehr feine Säure
Aromen: Schokolade, Karamell Pekannuss, Szechuanpfeffer
vollmundig

Vor Ort: Detlef Cordts

Geschichte
Das kleine Dorf Lampocoy liegt im Kaffeeanbaugebiet „Nuevo Oriente“ im Osten Guatemalas. Es regnet während des ganzen Jahres mit einer Niederschlagsmenge von über 2.000 mm. Die Temperaturen liegen tagsüber zwischen 18 und 25 Grad. Die Böden sind tiefgründig verwittert.
Ausgangsgestein sind metamorphe Vulkanite.

Der Kaffee wird in kleinbäuerlicher Wirtschaft mit biologisch-organischen Methoden und ohne Einsatz von Pestiziden kultiviert und nass aufbereitet. Es wird streng darauf geachtet, dass nur reife rote Kirschen verarbeitet werden. Der Pergamino wird in Guatemala-City geschält, gesiebt, verlesen und abgepackt. Wir kaufen den Kaffee direkt von den Bauern und exportieren ihn ohne Zwischenhändler nach Deutschland.
Am Ostrand der gewaltigen Vulkane Zentralamerikas und im Einflussgebiet des atlantischen Passats, reifen die Kaffeekirschen über einen Zeitraum von mehr als zehn Monaten in einem optimalen, kühl-feuchten Mikroklima. Anbauhöhe: 1.000 und 1.500 m. Der rassige und volle Arabica duftet nach Kakao und warmer Erde. Typisches Kennzeichen sind sein großer Körper, die feine, späte Säure und intensive Noten von Schokolade, Karamell und Pekannuss.

Der Kaffee wird biologisch-organisch angebaut und direkt gehandelt. Die Bauern bekommen einen Preis, der derzeit 40% über dem Weltmarktniveau liegt.


Didu NatUR Kaffee

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Charakteristik:

Name: DIDU

Lage: Didu, Illubabor, Ethiopia

Anbaufläche: ca. 60 ha

Anbauhöhe: 1.800 – 1.900 m.ü.N.

Varietät: Illubabor Didu Naturkaffee

Regenzeit: Juni – Oktober 

Erntezeit: November – März 

Erntemethode: ausschließlich von Hand (selective picking)

Aufbereitung: luftgetrocknet, ungewaschen

Besonderheit: sortenrein 

Aroma: Citrus, Mandarine

Geschmack: Jasmin, Brombeere 

Körper: leichter Körperanteil, saubere Tasse Säure: sehr dezente Säure

 

Vor Ort verantwortlich für diese Rarität: Kebede Debessa Mena

Der Ortsteil Garbadima in Didu, in der Region Illubabor, liegt am Rand des äthiopischen Regenwaldes auf ca. 1.700 – 2.000 Meter ü.N..

Die Kaffeepflanze ist seit Urzeiten Bestandteil dieses Regenwaldes und wächst hier in meterhohen Kaffeebäumen als wilde Pflanze.

Aus diesen Wäldern stammt und hier wächst in seinem ursprünglichen Umfeld der urwüchsige Waldkaffee, der

Illubabor DIDU-NatUR-KAFFEE.

 

Dieser Kaffee trägt seinen eigenen Sortennamen –

er hat seine eigene Varietät.

 

 

Die Geschichte

Didu, ein Dorf am Rande des äthiopischen Urwaldes, im Südwesten von Illubabor, ca. 1.800 m ü.N.. Der Fahrweg endet hier. Zu Fuß geht es in den Busch, dorthin, wo der äthiopische Ur-Kaffee wild wächst. Alle Coffea-Arabica-Sträucher dieser Erde finden ihren Ursprung in den Wäldern Äthiopiens, die nur 3% des Landes bedecken.

Im Ur-Kaffeewald verbrachte Kebede Debessa Mena seine Kindheit und Jugend. Nach Studium und Familiengründung in Deutschland kehrte er zurück auf das Land seiner Väter –  als spezialisierter Kaffeebauer – gewillt, die Ur-Kaffeepflanze in ihrem natürlichen Umfeld zu erhalten und die Traditionen rund um den Kaffee zu pflegen.

 

Die Kaffee-Zeremonie ist dabei nur eine davon, wenngleich die bekannteste. Als Genussmittel verwertet   werden auch die Blätter oder die jungen grünen Kirschen der Ur-Kaffee-Pflanze. Überliefert ist auch deren medizinische Wirkung.

Anders als in den hoch kultivierten Kaffeeplantagen stehen in Didu die Kaffeestauden im Schatten alter und mächtiger Urwaldbäume. Diese bewahren die Kaffeepflanzen nicht nur vor zu viel Sonne, sondern auch den Boden vor dem Austrocknen. 

In einem Wald voller Insekten, Vögel und anderer Kleintiere gedeihen die Kaffeepflanzen in ihrem natürlichen Umfeld. „Unkraut‘ wird mit der Machete und nicht mit Giften bekämpft. Dadurch wird die Vegetation weitestgehend erhalten, die Fauna und der Boden geschützt sowie der Bodenerosion entgegengewirkt.

DIDU-NatUR-KAFFEE ist eine Rarität von feinster Qualität und steht nur in begrenzter Menge zur Verfügung.

Vom Verzicht auf Giftstoffe profitieren auch die Helfer, die bei ihrer Arbeit keinen gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt sind. 

 Zwar arbeitsintensiv und weniger ertragreich ist der DIDU-NatUR-KAFFEE – dafür aber ist er einzigartig. Einzigartig in Dichte, Aroma und Geschmack.  Dies ist all der Mühe wert.


Kenia Kedovo Ndurutu logok

 

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Kenia Kedovo

Charakteristik

Lage: Kenia, Nyeri County
Varietät: SL 28 und SL 34
Anbauhöhe: 1700-1850m ü.NN:
Aufbereitung: nass und sonnengetrocknet
Cup Profile: mittlerer Körper mit feiner Säure, kraftvoll mit Noten von schwarzer Johannisbeere

 

Vor Ort: Muthoni Schneidewind

 

Die Geschichte des Kedovo Kaffee Projekts:


Das Projekt ist in den Kaffeeanbaugebieten der Zentralprovinz in Kenia angesiedelt. Das Gebiet besteht aus roter mit Vulkanmineralien angereicherten Böden und während des ganzen Jahres gibt es mäßige Niederschlägen auf einer Höhe von ca. 1750 m ü. N.N. All das ist eine gute Kombination für den Anbau von aromatischem und geschmackvollem Kaffee.
Die Kleinbauern verbringen viele Stunden in den Kaffee-Feldern, aber das Aufzählen der Arbeitsstunden ist unbedeutend. 

Der Prozess des Kaffeeanbaus ist langwierig. Vier Jahre sind eine lange Zeit die der Kaffeebau braucht um zu gedeihen und bis man die erste Ernte in den Händen hält. Die meisten dieser Landwirte bauen die hohe Qualität SL-28 und SL-34 an, die sehr empfindlich von der Pflanzung bis zur Ernte sind. Beide Sorten sind Arabica-Bohnen die selektiv von Hand gepflückt werden. Wenn die Kirschen rot leuchten dann sind sie reif. Eine schöne Kirsche nach der Anderen wird dann gepflückt. Es erfordert eine große Sorgfalt bei der Ernte. Wenn die Kirschen überreif sind, fallen sie auf den Boden und man kann sie nicht mehr verwenden. Daher ist eine sorgfältige Überwachung der Reifung und somit häufigeres pflücken erforderlich.

Der Kaffeeanbau hat eine lange Tradition in Muthoni Schneidewinds Familie. Sie hat als Kind selbst Kaffee gepflückt und konnte mit dem erwirtschafteten Geld zur Schule gehen. Es war eine harte Kindheit. Jeden Tag nach der Schule, ging sie gemeinsam mit ihren Geschwistern, 2 Kilometer zu Fuß hinunter zum Fluss um schlammiges Wasser zu schöpfen, welches sie zur Bewässerung der kleinen Kaffee-Büsche wieder zurückgetragen haben.

Vier Jahre später – Der fröhliche Gesang der Webervögel hallte über die Hügel und eines Tages waren die Büsche mit duftenden weißen Blüten übersäht. Der Duft nach reifen Kaffeekirschen füllte die Luft und unsere ERSTE Kaffeeernte war da, ein Hochgefühl.

 

Die Kaffeeanbauenden Gemeinden in Nyeri haben viel gelitten. Es hat sich nicht viel verändert, zu der Zeit als Muthoni Schneidewind ein Kind war. Den meisten Kleinbauern fehlt es an Allem was man braucht. Sie sind immer noch von der Gnade der Zwischenhändler und Makler abhängig, die ihre Ernte aufkaufen und nur einen Hungerlohn für dieses wertvolle Produkt bezahlen. Sie können sich das Schulgeld für ihre Kinder kaum leisten. Und so haben einige von ihnen die Kaffeebäume gerodet und bauen nun Grundnahrungsmittel an.

 

Aus diesem Grund wurde das Kedovo Caffee Project ins Leben gerufen.

 

Der Kaffee wird direkt und fair gehandelt und er wird ökologisch angebaut.

Qualität und Aromen machen ihn zu einem besonderen Geschmackserlebnis.